Hinweis auf MHD & Lot bei beschränktem Platz

Verwendung auf Etiketten, z. B. bei Aufdruck auf dem Deckel:

Empfohlene dreizeilige Kurzform mit Abkürzungen – konsumentenfreundlich und rechtlich korrekt im Schweizer Kontext (DE/FR/IT):

MHD & Lot: siehe Deckel
DLUO & Lot : voir couvercle
TMC & Lotto: vedi coperchio

Erläuterung:

  • MHD = Mindesthaltbarkeitsdatum (Deutschschweiz)

  • DLUO = Date Limite d’Utilisation Optimale (Romandie), allgemein gebräuchlicher als DDM

  • TMC = Termine Minimo di Conservazione (Tessin), rechtlich korrekt und branchenüblich

  • Lot / Lotto = Loskennzeichnung (für Rückverfolgbarkeit)

  • siehe / voir / vedi

  • Deckel / couvercle / coperchio = Hinweis auf die Platzierung der Angabe

Rechtlicher Rahmen:

Gemäss Art. 8 LMV (Schweiz) bzw. Art. 9 und 18 LMIV (EU) müssen MHD und Lot lesbar, dauerhaft und eindeutig zuordenbar angegeben sein. Ein Hinweis wie „siehe Deckel“ ist zulässig, sofern die Angaben dort klar lesbar und nicht entfernbar sind.

Einsatzempfehlung:

  • kleine Etikettenflächen

  • Produkte mit Druck auf Deckel oder Boden

  • konsistente, mehrsprachige Produktetikettierung im Schweizer Markt

Für grössere Etiketten verwenden wir die ausgeschriebene Form zur besseren Verständlichkeit.

Kokosöl, MCT und natürliche Fettsäuren – Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Die Abkürzung MCT steht für „Medium Chain Triglycerides“, also mittelkettige Fettsäuren. Kokosöl enthält solche Fettsäuren von Natur aus, insbesondere Laurinsäure (C12), Caprylsäure (C8) und Caprinsäure (C10).

Heute werden unter dem Begriff „MCT-Öl“ meist fraktionierte Spezialöle verstanden. Diese werden häufig aus Kokos- oder Palmöl gewonnen und anschliessend technisch verarbeitet, um bestimmte mittelkettige Fettsäuren – meist C8 und C10 – gezielt anzureichern oder zu isolieren. Dadurch entstehen neutrale, standardisierte Öle mit definierten Eigenschaften.

Daneben gibt es native Kokosöle, bei denen die natürlichen Fettsäuren in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung erhalten bleiben.

Beide Ansätze unterscheiden sich in Charakter, Verarbeitung und möglicher Anwendung.

Natürliches Kokosöl – die ursprüngliche Fettsäurematrix

Natives Kokosöl ist ein naturbelassenes Lebensmittel mit einem breiten Spektrum verschiedener Fettsäuren. Die mittelkettigen Fettsäuren bleiben dabei eingebettet in die natürliche Matrix der Kokosnuss.

Dazu gehören unter anderem:

  • Caprylsäure (C8)
  • Caprinsäure (C10)
  • Laurinsäure (C12)

Laurinsäure nimmt eine besondere Stellung ein. Sie wird je nach wissenschaftlicher Definition noch zu den mittelkettigen Fettsäuren gezählt oder als Übergangsform zu den langkettigen Fettsäuren betrachtet.

Natürliches Kokosöl besitzt dadurch ein anderes Fettsäureprofil als stark fraktionierte MCT-Öle mit isolierten C8- oder C10-Anteilen.

Viele Menschen schätzen natives Kokosöl als ursprüngliches Lebensmittel mit charakteristischem Geschmack, natürlicher Zusammensetzung und vielseitiger Küchenanwendung.

Fraktionierte MCT-Öle

Fraktionierte MCT-Öle entstehen durch die gezielte Trennung und Konzentration bestimmter mittelkettiger Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen.

Sie sind meist geschmacksneutral, flüssig und standardisiert zusammengesetzt. Häufig stehen dabei die Fettsäuren C8 und C10 im Mittelpunkt.

Solche Öle werden unter anderem im Sport-, Outdoor-, funktionellen Ernährungs- oder ketogenen Bereich eingesetzt, wo gezielt definierte Fettsäureprofile gewünscht werden.

Unterschiedliche Ansätze – unterschiedliche Qualitäten

Naturkraftwerke sieht beide Produktarten nicht als Gegensätze, sondern als unterschiedliche Ansätze mit jeweils eigenen Eigenschaften.

Fraktionierte MCT-Öle stehen eher für technische Standardisierung und definierte Fettsäureprofile.

Natives Kokosöl hingegen bleibt näher am ursprünglichen Lebensmittelcharakter der Kokosnuss – mit natürlicher Fettsäurematrix, Aroma und pflanzlicher Gesamtheit.

Welche Form bevorzugt wird, hängt oft vom persönlichen Gebrauch, der Küche, sensorischen Vorlieben oder individuellen Ernährungsgewohnheiten ab.

Demeter-Kokosöl als landwirtschaftliches Lebensmittel

Bei unserem nativen Demeter-Kokosöl spielt nicht nur die Fettsäure-Zusammensetzung eine Rolle, sondern auch Herkunft und Landwirtschaft.

Die Kokospalmen wachsen in lebendigen Agrarkulturen mit Fokus auf Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität und langfristiger Regeneration der Anbauflächen. Biodynamische Landwirtschaft versteht den landwirtschaftlichen Betrieb als Organismus, in dem Pflanzen, Boden, Wasser, Tiere und Menschen miteinander verbunden sind.

Im Unterschied zu intensiven Monokulturen fördern biodynamische Systeme vielfältigere und widerstandsfähigere Anbauformen.

Auch soziale und ethische Fragen gehören für uns zur Qualität eines Lebensmittels.

Gerade im Kokosanbau wurde international über problematische Erntemethoden diskutiert, insbesondere in Teilen Thailands, wo teilweise trainierte Affen zur Kokosnussernte eingesetzt werden. Solche Praktiken stehen zunehmend in der Kritik von Tierschutzorganisationen und Konsument.

Unsere Partnerbetriebe distanzieren sich von solchen Formen der Tiernutzung und setzen auf verantwortungsvolle Ernte- und Landwirtschaftsstrukturen.

Schonende Verarbeitung

Auch die Verarbeitung beeinflusst den Charakter eines Kokosöls wesentlich.

Unser Demeter-Kokosöl wird schonend verarbeitet und nicht raffiniert, gebleicht oder desodoriert. Dadurch bleiben Duft, Geschmack und natürliche Zusammensetzung des Öls weitgehend erhalten.

Das Ergebnis ist ein ursprüngliches Lebensmittel mit natürlichem Spektrum mittelkettiger Fettsäuren und eigenem sensorischem Profil.

Keimfähigkeit von Lebensmitteln im Detailhandel – Einordnung für Bio- und Demeter-Produkte

Viele ganze Lebensmittel tragen grundsätzlich die Fähigkeit in sich zu keimen. Im Detailhandel ist diese Eigenschaft jedoch kein garantierter Qualitätsparameter, sondern Ausdruck natürlicher Bedingungen wie Verarbeitung, Lagerung und Rohwarenqualität.

Kurzüberblick

– Ganze, unbehandelte Lebensmittel können keimfähig sein, sind es aber nicht zwingend
– Verarbeitung wie Erhitzen, Schälen oder Mahlen reduziert oder zerstört die Keimfähigkeit
– Produkte im Handel sind allgemeinLebensmittel, keine Saaten – eine Keimfähigkeit kann erwähnt werden, ist aber nicht garantiert
– Bio und Demeter können günstige Voraussetzungen schaffen, sind aber kein Nachweis für Keimfähigkeit
– Keimfähigkeit ist chargenabhängig und nimmt mit Lagerdauer natürlicherweise ab

Die Frage nach der Keimfähigkeit von Lebensmitteln wird im Fachhandel und bei bewussten Konsumentinnen und Konsumenten zunehmend gestellt. Besonders bei ganzen Getreiden, Hülsenfrüchten und Samen besteht ein Interesse daran, ob diese Produkte noch „lebendig“ sind und keimen können.

Folgende NKW-Produkte enthalten auf der Etikette entsprechende Hinweise (Stand Mai, 2026)

Berglinsen, 17487/17556; Dinkel, 17494/17547; Nackthafer, 17497/17550; Schwarze Gerste Bio, 17481; Schwarzer Hafer, 17485; Waldstaudenkorn, 17486/17548; Süsslupinen, 17515; Belugalinsen schwarz, 17460/17564

Grundsätzlich ist Keimfähigkeit eine natürliche Eigenschaft von Samen. Sie bleibt erhalten, solange die Struktur des Samens intakt ist und keine Einflüsse wie Hitze, mechanische Beschädigung oder Alterung sie beeinträchtigen. Viele Lebensmittel im Naturkostbereich erfüllen diese Voraussetzungen zumindest teilweise.

Gleichzeitig ist es wichtig, zwischen Lebensmitteln und Saatgut zu unterscheiden. Produkte im Detailhandel sind für den Verzehr bestimmt und unterliegen nicht den gleichen Anforderungen wie Saatgut. Während Saatgut gezielt auf Keimfähigkeit geprüft und entsprechend deklariert wird, ist dies bei Lebensmitteln nicht vorgesehen. Eine garantierte Keimfähigkeit kann daher im Regelfall nicht zugesichert werden.

Ein wesentlicher Einflussfaktor ist die Verarbeitung. Ganze, unbehandelte Produkte wie Getreidekörner oder Hülsenfrüchte haben grundsätzlich ein höheres Potenzial zur Keimung als verarbeitete Produkte. Sobald ein Produkt erhitzt, gedämpft, geröstet, geschält oder zu Mehl oder Flocken verarbeitet wurde, ist die Keimfähigkeit in der Regel stark eingeschränkt oder nicht mehr vorhanden.

Auch Lagerung und Zeit spielen eine zentrale Rolle. Mit zunehmender Lagerdauer nimmt die Keimfähigkeit natürlicherweise ab. Faktoren wie Temperatur, Feuchtigkeit und Sauerstoff beeinflussen diesen Prozess zusätzlich. Deshalb kann es innerhalb desselben Produkts zu Unterschieden zwischen verschiedenen Chargen kommen.

Im Kontext von biologischer und biodynamischer Landwirtschaft wird die Keimfähigkeit häufig mit der Vitalität des Produkts in Verbindung gebracht. Bio- und insbesondere Demeter-Produkte entstehen in Systemen, die auf lebendige Böden, schonende Verarbeitung und ganzheitliche Anbauweisen ausgerichtet sind. Viele Anwenderinnen und Anwender berichten deshalb von einer guten Keimfähigkeit solcher Produkte. Dennoch handelt es sich hierbei nicht um ein garantiertes Qualitätsmerkmal, sondern um eine mögliche Eigenschaft im Rahmen natürlicher Schwankungen.

Für die Praxis bedeutet dies: Viele ganze Bio- und Demeter-Lebensmittel können keimfähig sein, müssen es aber nicht. Die Keimfähigkeit ist kein standardisierter Parameter im Lebensmittelhandel und wird in der Regel nicht geprüft oder zugesichert.

Wer Lebensmittel zum Keimen verwenden möchte, kann dies grundsätzlich ausprobieren. Für Anwendungen, bei denen eine zuverlässige Keimrate entscheidend ist, empfiehlt sich jedoch der Einsatz von speziell geprüften Saaten.

Aus Sicht des Fachhandels ist eine klare und transparente Kommunikation entscheidend. Produkte können als naturbelassen, schonend verarbeitet und potenziell keimfähig beschrieben werden. Gleichzeitig sollte darauf hingewiesen werden, dass es sich um Lebensmittel handelt und keine Garantie für die Keimfähigkeit gegeben werden kann.

Magnesium aus Meerwasser in unserem Magnesiumoxyd Produkt

 

Natürlicher Ursprung – klar definierte Form

Unser Magnesium stammt aus Meerwasser – einer natürlichen Quelle für Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Spurenelemente.

Durch ein schonendes Verfahren wird das Meerwasser konzentriert und aufbereitet. Dabei entsteht ein mineralischer Rohstoff, aus dem das Magnesium gewonnen wird.

 

In stabiler Form für eine klare Dosierung

Damit Magnesium gezielt eingesetzt werden kann, wird es in eine stabile und gut definierte Form (Magnesiumoxid) überführt.

So lässt sich der Gehalt genau bestimmen:

200 mg Magnesium pro Kapsel (100 % NRV)

Diese klare Dosierung ermöglicht eine einfache und verlässliche Anwendung im Alltag.

Bilder: Powerful foamy sea waves rolling and splashing over water surface against blue sky

Was ist enthalten?

  • Magnesium aus Meerwasser
  • pflanzliche Kapselhülle (HPMC)

Ohne «fremde» Zusatzstoffe, ohne Hilfsstoffe.

 

Warum enthält eine Kapsel 450 mg, aber nur 200 mg Magnesium?

Diese Frage ist berechtigt – und leicht erklärbar:

Die Angabe „200 mg Magnesium“ bezieht sich auf das reine, wirksame Magnesium (den sogenannten elementaren Magnesiumanteil).

Das Magnesium liegt jedoch nicht als „reines Metall“ vor, sondern in einer Verbindung – hier als Magnesiumoxid aus Meerwasser.

 

Was bedeutet das konkret?

Eine Kapsel enthält insgesamt ca. 450 mg Inhalt:

  • 200 mg Magnesium (wirksamer Anteil)
  • ca. 250 mg weitere Bestandteile aus dem Meerwasser

Diese „restlichen“ Bestandteile sind:

  • Sauerstoff (Teil der Verbindung Magnesiumoxid)
  • natürliche mineralische Begleitstoffe aus dem Meerwasser

Diese Bestandteile sind notwendig und in ihrer natürlichen Matrix, damit Magnesium stabil, dosierbar und überhaupt verfügbar ist.

 

Einfach gesagt

Magnesium kommt immer in gebundener Form vor – nicht isoliert.

Oder anders formuliert:

Die 200 mg Magnesium stecken in einer grösseren natürlichen Verbindung.

 

Natürlicher Ursprung, moderne Verarbeitung

Unser Magnesium verbindet zwei Aspekte:

  • natürliche Herkunft aus Meerwasser
  • sorgfältige Verarbeitung für gleichbleibende Qualität

So entsteht ein Produkt, das sowohl in seiner Herkunft als auch in seiner Anwendung nachvollziehbar bleibt.

 

Gut zu wissen

Magnesium trägt zu normalen Körperfunktionen bei, zum Beispiel:

  • zum Elektrolytgleichgewicht
  • zur normalen Funktion des Nervensystems

Magnesium-Präparate können bei höherer Dosierung eine abführende Wirkung haben.

 

Kurz zusammengefasst

  • Magnesium aus Meerwasser gewonnen
  • pro Kapsel klar dosiert
  • ohne Zusatzstoffe
  • pflanzliche Kapsel

 

Fazit: Ein bewusst einfach gehaltenes Magnesiumprodukt mit natürlichem Ursprung.

Rotklee-Extrakt – unsere Haltung und Information

Warum wir Maltodextrin einsetzen:

Reiner Rotklee-Extrakt ist hygroskopisch: Er zieht Feuchtigkeit an, verklumpt und wäre ohne Hilfsstoff nicht stabil oder kapselbar. Damit unsere Vegicaps zuverlässig und haltbar bleiben, verwenden wir Bio-Maltodextrin aus Weizen als Trägerstoff. Es ist hochaufgereinigt und glutenfrei (siehe unten).

Für uns gilt der Grundsatz: Wo immer möglich, verzichten wir auf Hilfsstoffe. Nur wenn es technologisch unvermeidbar ist, greifen wir auf die bestmögliche natürliche und verträgliche Lösung zurück. Maltodextrin in Bio-Qualität erfüllt diesen Anspruch.

Isoflavone – Vielfalt statt Standardisierung

Oft wird nach dem Isoflavongehalt gefragt. Unser Rotklee-Extrakt ist nicht auf Isoflavone standardisiert. Wir vertrauen auf die gesamte Pflanzenmatrix – also das Zusammenspiel aller Inhaltsstoffe – anstatt einzelner Substanzen, die künstlich gleichgeschaltet werden, manchmal in aufwändigen Prozessen.

Die Literatur zeigt, dass Isoflavone im Rotklee stark variieren:

  • Blätter enthalten im Schnitt 6–13 mg Isoflavone pro Gramm Trockenmasse.
  • Blüten ca. 1–2 mg/g.
  • Stiele etwa 1 mg/g.

Diese Unterschiede entstehen u.a. durch Boden, Klima und Erntezeitpunkt. Wir sehen gerade in dieser Vielfalt einen Wert: Der Rotklee bleibt so, wie ihn die Natur wachsen lässt.

Unser Qualitätsanspruch

Mit dem Rotklee-Extrakt setzen wir auf pflanzliche und orthomolekulare Ganzheit statt isolierte Wirkstoffe. Jede Kapsel enthält 600 mg Extraktmischung aus Rotklee und Bio-Maltodextrin im Verhältnis 2:1. Damit bieten wir ein Produkt, das die Natur so weit wie möglich bewahrt – und gleichzeitig eine praktische, verlässliche Anwendung ermöglicht.

Fazit

NaturKraftWerke steht für Produkte, die so naturbelassen wie möglich und so sorgfältig verarbeitet wie nötig sind. Der Rotklee-Extrakt ist ein Beispiel dafür: transparent, ehrlich und in seiner ganzen pflanzlichen Vielfalt.

 

PS.: Coeliac UK, Beyond Celiac (USA) und die Gluten Intolerance Group bestätigen (Stand: August 2025): Selbst wenn Maltodextrin aus Weizenstärke gewonnen wird, ist es durch die Verarbeitungsverfahren glutenfrei.

Phytinsäure (u.a. im Demeter-Nackthafer)

Phytinsäure ist eine natürliche Substanz, die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln vorkommt – besonders in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen. Sie dient der Pflanze als Speicherform von Phosphor und ist ein normaler Bestandteil einer vollwertigen Ernährung.

Der genaue Gehalt an Phytinsäure kann je nach Sorte, Anbau, Bodenverhältnissen, Erntejahr und Verarbeitung schwanken. Für Hafer werden in der Fachliteratur Werte von etwa 0,4–1 % der Trockenmasse (ca. 0,4–1 g pro 100 g) angegeben. Konkrete Analysen unseres biodynamischen Nackthafers liegen uns nicht vor, da wir aus Gründen des Aufwands und der Kosten keine routinemäßigen Laborbestimmungen durchführen. Durch Keimen können Anteile der Phytinsäure abgebaut werden (typischerweise etwa 30–40 %).

Bei der Herstellung unseres Nackthafers werden die Körner nicht vorbehandelt – es handelt sich um das naturbelassene Korn aus biodynamischem Mischfruchtanbau. Im Unterschied zu industriell verarbeiteten Haferflocken ist die Phytinsäure daher nicht durch Verarbeitungsschritte reduziert.

In der Küche lässt sich der Gehalt durch Einweichen, Ankeimen oder Kochen verringern. Zudem unterstützt die Kombination mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln (z. B. Acerola, Hagebutte oder Johannisbeeren) die Mineralstoffaufnahme. Für die meisten Menschen ist eine abwechslungsreiche Ernährung mit verschiedenen Lebensmitteln ausreichend, um eine gute Versorgung sicherzustellen.

Ob Sie den Nackthafer roh, als Flocken oder gekocht geniessen, hängt letztlich von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Ernährungsfachleute empfehlen bei regelmässig größeren Mengen oft eine Zubereitung mit Einweichen oder Kochen.

Bitte beachten Sie, dass wir keine individuellen gesundheitlichen Empfehlungen geben dürfen. Wenn Sie den Verzehr in Bezug auf Ihre persönliche Ernährung genauer beurteilen möchten, wenden Sie sich am besten an eine Ernährungsfachperson.

Nährwerte Lupinenkaffee resp. schonend geröstetes Lupinenmehl

Lupinenkaffee Nährwerttabelle (Literatur-Basis):

Diese Angaben beziehen sich auf ein reines, schonend geröstetes Bio-Lupinenkaffee-Pulver aus 100 % Bio-Süsslupinen, ohne Zusätze. Es handelt sich NICHT um ein Instantprodukt – das Pulver muss für «Kaffee» gebrüht oder aufgekocht werden (z. B. im Filter, in der Espresso-Maschine oder in der French Press).

Nährwertangabe pro 100 g Pulver pro 100 ml Getränk*
Energie 1410 kJ / 340 kcal 3 kJ / 1 kcal
Fett 10–12 g < 0,1 g
davon gesättigte Fettsäuren ca. 1,5 g < 0,1 g
Kohlenhydrate ca. 2 g < 0,1 g
davon Zucker < 0,5 g < 0,1 g
Ballaststoffe 38–42 g < 0,5 g
Eiweiss 34–38 g < 0,2 g
Salz < 0,01 g < 0,01 g

* Bezogen auf einen typischen Brühkaffee (z. B. 6–8 g Pulver auf 100 ml Wasser, gefiltert oder gepresst). Nährwerte im Getränk stark verdünnt.

 

Hinweise zur Zusammensetzung von geröstetem Lupinenmehl (aka Lupinenkaffee):

– Proteinreich durch natürliche Zusammensetzung der Süsslupine (~38 % Eiweiß).

– Ballaststoffquelle (bis zu 40 g/100 g), v. a. unlösliche Fasern.

– Sehr niedriger Kohlenhydratanteil – ideal z.B. bei Low-Carb-Ernährung.

– aus biologischer Landwirtschaft und

– Frei von Koffein, Gluten und Zusatzstoffen.

Verarbeitungseinflüsse:

– Die Angaben gelten für schonend geröstete Lupinen (bis max. 200 °C).

– Stärkere Röstung kann Protein etwas reduzieren und Bitterstoffe erhöhen.

– Feinere Mahlung (Zentrophan-Mühle) erhöht Extraktion im Getränk leicht – Gesamtnährwert bleibt jedoch niedrig.

Verbraucherhinweis:

Das enthaltene Protein und die Ballaststoffe entfalten ihre ernährungsphysiologische Wirkung nur beim Verzehr des Pulvers selbst (z. B. in Rezepten oder als Backzutat).
Im fertigen Getränk ist der Gehalt sehr gering – der Geschmack bleibt jedoch vollmundig und kaffeeähnlich.

Vergleich mit «klassischem» Bohnenkaffee:

Lupinenkaffee ist eine sanfte, magenfreundliche Option mit Lipid-Antioxidantien und präbiotischem Nutzen.
Bohnenkaffee bietet höhere antioxidative Power und stimulierende Wirkung durch Koffein, was teils erwünscht ist, aber nicht für alle passt.

Vogelbeerenextrakt (Eberesche, Sorbus aucuparia) im flüssigen Pilzexrakt

Vogelbeerenextrakt, gewonnen aus den Früchten der Eberesche (Sorbus aucuparia), ist ein pflanzlicher Extrakt, der in der Lebensmittelindustrie und bei Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt wird. Besonders in Produkten, die Pilzextrakte wie Cordyceps, Reishi, Lion’s Mane und Chaga enthalten, wird Vogelbeerenextrakt als Stabilisator verwendet, um die Haltbarkeit und Qualität der Extrakte zu fördern.

Herkunft und Eigenschaften

Die Eberesche ist ein Baum, der in gemässigten Klimazonen Europas, Asiens und Nordamerikas wächst. Die Vogelbeere, die an den Bäumen wächst, ist in ihrer rohen Form aufgrund des Gehalts an Bitterstoffen und giftigen Substanzen (wie der Parasorbinsäure) nicht für den direkten Verzehr geeignet. Nach entsprechender Verarbeitung wird jedoch der Extrakt der Beeren in verschiedenen  Anwendungen genutzt.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Vogelbeerenextrakts sind:

  • Flavonoide, Vitamin C, Tannine, Pektine und Ballaststoffe

Vogelbeerenextrakt in unseren Musheez Produkten

Vogelbeerenextrakt wird in ausgewählten Rezepturen als pflanzlicher Bestandteil eingesetzt.

Er enthält natürliche Inhaltsstoffe aus der Vogelbeere (Sorbus aucuparia) und wird je nach Produktkonzept ergänzend verwendet.

Die genaue Zusammensetzung und Funktion richtet sich nach der jeweiligen Produktformulierung.

Athina Oregano-Öl: Enthält keine fermentierbaren Zucker oder Zuckeralkohole.

Unser ATHINA Oregano-Öl forte BIO ist frei von FODMAPs im Sinne der gängigen Definition. Es enthält weder Zucker, noch Zuckeralkohole oder fermentierbare Kohlenhydrate.

Die Softgel-Kapseln sind vegan und bestehen aus pflanzlicher Cellulose (HPMC), ebenfalls FODMAP-frei.

Für Menschen mit FODMAP-sensibler Ernährung geeignet.

Das Produkt ist somit geeignet für eine FODMAP-arme Ernährung, wobei wir bei individuellen Beschwerden oder Diätformen stets empfehlen, eine Rücksprache mit der betreuenden Fachperson zu halten.

 

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FODMAP ist die Abkürzung für:

  • Fermentierbare
  • Oligosaccharide
  • Disaccharide
  • Monosaccharide
  • And
  • Polyole

Das sind bestimmte Zucker und Zuckeralkohole, die im Darm gasbildend und wasserziehend wirken können – v. a. bei Menschen mit Reizdarm oder anderen Verdauungsproblemen.
Eine FODMAP-arme Ernährung bedeutet, Lebensmittel zu meiden, die diese Stoffe in relevanter Menge enthalten.

Unser Produkt enthält:

  • Ätherisches Oreganoöl – enthält keine Kohlenhydrate oder ZuckeralkoholeFODMAP-frei
  • Bio-Olivenöl – enthält keine FODMAPs, da es praktisch nur aus Fett besteht
  • Vegane Kapselhülle (HPMC) – ein Cellulose-Derivat → nicht fermentierbarFODMAP-frei

Damit sind alle Bestandteile unseres Produkts FODMAP-frei nach aktueller Definition.
Das kann man mit bestem Wissen und Gewissen so sagen.

Ist Polymilchsäure vegan?

Die Polymilchsäure (PLA) ist das Material, aus dem unsere Tee-Pyramidenbeutel hergestellt sind. Sie gilt in der Regel als vegan und ist bei Naturkraftwerke vegan, denn sie wird durch die Fermentation von pflanzlichen Rohstoffen wie Maisstärke hergestellt. Da der gesamte Herstellungsprozess auf pflanzlicher Basis beruht und keine tierischen Produkte oder Nebenprodukte verwendet werden, entspricht PLA den Kriterien für vegane Materialien.