Keimfähigkeit von Lebensmitteln im Detailhandel – Einordnung für Bio- und Demeter-Produkte

Viele ganze Lebensmittel tragen grundsätzlich die Fähigkeit in sich zu keimen. Im Detailhandel ist diese Eigenschaft jedoch kein garantierter Qualitätsparameter, sondern Ausdruck natürlicher Bedingungen wie Verarbeitung, Lagerung und Rohwarenqualität.

Kurzüberblick

– Ganze, unbehandelte Lebensmittel können keimfähig sein, sind es aber nicht zwingend
– Verarbeitung wie Erhitzen, Schälen oder Mahlen reduziert oder zerstört die Keimfähigkeit
– Produkte im Handel sind allgemeinLebensmittel, keine Saaten – eine Keimfähigkeit kann erwähnt werden, ist aber nicht garantiert
– Bio und Demeter können günstige Voraussetzungen schaffen, sind aber kein Nachweis für Keimfähigkeit
– Keimfähigkeit ist chargenabhängig und nimmt mit Lagerdauer natürlicherweise ab

Die Frage nach der Keimfähigkeit von Lebensmitteln wird im Fachhandel und bei bewussten Konsumentinnen und Konsumenten zunehmend gestellt. Besonders bei ganzen Getreiden, Hülsenfrüchten und Samen besteht ein Interesse daran, ob diese Produkte noch „lebendig“ sind und keimen können.

Folgende NKW-Produkte enthalten auf der Etikette entsprechende Hinweise (Stand Mai, 2026)

Berglinsen, 17487/17556; Dinkel, 17494/17547; Nackthafer, 17497/17550; Schwarze Gerste Bio, 17481; Schwarzer Hafer, 17485; Waldstaudenkorn, 17486/17548; Süsslupinen, 17515; Belugalinsen schwarz, 17460/17564

Grundsätzlich ist Keimfähigkeit eine natürliche Eigenschaft von Samen. Sie bleibt erhalten, solange die Struktur des Samens intakt ist und keine Einflüsse wie Hitze, mechanische Beschädigung oder Alterung sie beeinträchtigen. Viele Lebensmittel im Naturkostbereich erfüllen diese Voraussetzungen zumindest teilweise.

Gleichzeitig ist es wichtig, zwischen Lebensmitteln und Saatgut zu unterscheiden. Produkte im Detailhandel sind für den Verzehr bestimmt und unterliegen nicht den gleichen Anforderungen wie Saatgut. Während Saatgut gezielt auf Keimfähigkeit geprüft und entsprechend deklariert wird, ist dies bei Lebensmitteln nicht vorgesehen. Eine garantierte Keimfähigkeit kann daher im Regelfall nicht zugesichert werden.

Ein wesentlicher Einflussfaktor ist die Verarbeitung. Ganze, unbehandelte Produkte wie Getreidekörner oder Hülsenfrüchte haben grundsätzlich ein höheres Potenzial zur Keimung als verarbeitete Produkte. Sobald ein Produkt erhitzt, gedämpft, geröstet, geschält oder zu Mehl oder Flocken verarbeitet wurde, ist die Keimfähigkeit in der Regel stark eingeschränkt oder nicht mehr vorhanden.

Auch Lagerung und Zeit spielen eine zentrale Rolle. Mit zunehmender Lagerdauer nimmt die Keimfähigkeit natürlicherweise ab. Faktoren wie Temperatur, Feuchtigkeit und Sauerstoff beeinflussen diesen Prozess zusätzlich. Deshalb kann es innerhalb desselben Produkts zu Unterschieden zwischen verschiedenen Chargen kommen.

Im Kontext von biologischer und biodynamischer Landwirtschaft wird die Keimfähigkeit häufig mit der Vitalität des Produkts in Verbindung gebracht. Bio- und insbesondere Demeter-Produkte entstehen in Systemen, die auf lebendige Böden, schonende Verarbeitung und ganzheitliche Anbauweisen ausgerichtet sind. Viele Anwenderinnen und Anwender berichten deshalb von einer guten Keimfähigkeit solcher Produkte. Dennoch handelt es sich hierbei nicht um ein garantiertes Qualitätsmerkmal, sondern um eine mögliche Eigenschaft im Rahmen natürlicher Schwankungen.

Für die Praxis bedeutet dies: Viele ganze Bio- und Demeter-Lebensmittel können keimfähig sein, müssen es aber nicht. Die Keimfähigkeit ist kein standardisierter Parameter im Lebensmittelhandel und wird in der Regel nicht geprüft oder zugesichert.

Wer Lebensmittel zum Keimen verwenden möchte, kann dies grundsätzlich ausprobieren. Für Anwendungen, bei denen eine zuverlässige Keimrate entscheidend ist, empfiehlt sich jedoch der Einsatz von speziell geprüften Saaten.

Aus Sicht des Fachhandels ist eine klare und transparente Kommunikation entscheidend. Produkte können als naturbelassen, schonend verarbeitet und potenziell keimfähig beschrieben werden. Gleichzeitig sollte darauf hingewiesen werden, dass es sich um Lebensmittel handelt und keine Garantie für die Keimfähigkeit gegeben werden kann.

Magnesium aus Meerwasser in unserem Magnesiumoxyd Produkt

 

Natürlicher Ursprung – klar definierte Form

Unser Magnesium stammt aus Meerwasser – einer natürlichen Quelle für Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Spurenelemente.

Durch ein schonendes Verfahren wird das Meerwasser konzentriert und aufbereitet. Dabei entsteht ein mineralischer Rohstoff, aus dem das Magnesium gewonnen wird.

 

In stabiler Form für eine klare Dosierung

Damit Magnesium gezielt eingesetzt werden kann, wird es in eine stabile und gut definierte Form (Magnesiumoxid) überführt.

So lässt sich der Gehalt genau bestimmen:

200 mg Magnesium pro Kapsel (100 % NRV)

Diese klare Dosierung ermöglicht eine einfache und verlässliche Anwendung im Alltag.

Bilder: Powerful foamy sea waves rolling and splashing over water surface against blue sky

Was ist enthalten?

  • Magnesium aus Meerwasser
  • pflanzliche Kapselhülle (HPMC)

Ohne «fremde» Zusatzstoffe, ohne Hilfsstoffe.

 

Warum enthält eine Kapsel 450 mg, aber nur 200 mg Magnesium?

Diese Frage ist berechtigt – und leicht erklärbar:

Die Angabe „200 mg Magnesium“ bezieht sich auf das reine, wirksame Magnesium (den sogenannten elementaren Magnesiumanteil).

Das Magnesium liegt jedoch nicht als „reines Metall“ vor, sondern in einer Verbindung – hier als Magnesiumoxid aus Meerwasser.

 

Was bedeutet das konkret?

Eine Kapsel enthält insgesamt ca. 450 mg Inhalt:

  • 200 mg Magnesium (wirksamer Anteil)
  • ca. 250 mg weitere Bestandteile aus dem Meerwasser

Diese „restlichen“ Bestandteile sind:

  • Sauerstoff (Teil der Verbindung Magnesiumoxid)
  • natürliche mineralische Begleitstoffe aus dem Meerwasser

Diese Bestandteile sind notwendig und in ihrer natürlichen Matrix, damit Magnesium stabil, dosierbar und überhaupt verfügbar ist.

 

Einfach gesagt

Magnesium kommt immer in gebundener Form vor – nicht isoliert.

Oder anders formuliert:

Die 200 mg Magnesium stecken in einer grösseren natürlichen Verbindung.

 

Natürlicher Ursprung, moderne Verarbeitung

Unser Magnesium verbindet zwei Aspekte:

  • natürliche Herkunft aus Meerwasser
  • sorgfältige Verarbeitung für gleichbleibende Qualität

So entsteht ein Produkt, das sowohl in seiner Herkunft als auch in seiner Anwendung nachvollziehbar bleibt.

 

Gut zu wissen

Magnesium trägt zu normalen Körperfunktionen bei, zum Beispiel:

  • zum Elektrolytgleichgewicht
  • zur normalen Funktion des Nervensystems

Magnesium-Präparate können bei höherer Dosierung eine abführende Wirkung haben.

 

Kurz zusammengefasst

  • Magnesium aus Meerwasser gewonnen
  • pro Kapsel klar dosiert
  • ohne Zusatzstoffe
  • pflanzliche Kapsel

 

Fazit: Ein bewusst einfach gehaltenes Magnesiumprodukt mit natürlichem Ursprung.

Typische Veränderungen bei unpasteurisiertem Miso

Unpasteurisiertes Miso ist ein lebendiges Lebensmittel. Es kann in seltenen Fällen auch im verschlossenen Glas zu sichtbaren Veränderungen kommen. Diese sind meist unbedenklich und entstehen durch die natürliche Aktivität der Mikroorganismen oder durch Salz. Häufige Erscheinungen:

  • Kahmhefe: bildet sich als weisslicher, dünner Film auf der Oberfläche. Sie ist optisch störend, jedoch gesundheitlich unbedenklich.

  • Salzausblühungen: kleine weisse Kristalle, die an die Oberfläche wandern und dort auskristallisieren. Sie zeigen die natürliche Reife und Stabilität des Produkts an und sind völlig harmlos.

Echter Schimmel unterscheidet sich deutlich (grünlich, bläulich, schwarz oder pelzig, mit muffigem Geruch). Solche Fälle sind extrem selten und werden von uns im Rahmen des Qualitätsmanagements sorgfältig untersucht.

Phytinsäure (u.a. im Demeter-Nackthafer)

Phytinsäure ist eine natürliche Substanz, die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln vorkommt – besonders in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen. Sie dient der Pflanze als Speicherform von Phosphor und ist ein normaler Bestandteil einer vollwertigen Ernährung.

Der genaue Gehalt an Phytinsäure kann je nach Sorte, Anbau, Bodenverhältnissen, Erntejahr und Verarbeitung schwanken. Für Hafer werden in der Fachliteratur Werte von etwa 0,4–1 % der Trockenmasse (ca. 0,4–1 g pro 100 g) angegeben. Konkrete Analysen unseres biodynamischen Nackthafers liegen uns nicht vor, da wir aus Gründen des Aufwands und der Kosten keine routinemäßigen Laborbestimmungen durchführen. Durch Keimen können Anteile der Phytinsäure abgebaut werden (typischerweise etwa 30–40 %).

Bei der Herstellung unseres Nackthafers werden die Körner nicht vorbehandelt – es handelt sich um das naturbelassene Korn aus biodynamischem Mischfruchtanbau. Im Unterschied zu industriell verarbeiteten Haferflocken ist die Phytinsäure daher nicht durch Verarbeitungsschritte reduziert.

In der Küche lässt sich der Gehalt durch Einweichen, Ankeimen oder Kochen verringern. Zudem unterstützt die Kombination mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln (z. B. Acerola, Hagebutte oder Johannisbeeren) die Mineralstoffaufnahme. Für die meisten Menschen ist eine abwechslungsreiche Ernährung mit verschiedenen Lebensmitteln ausreichend, um eine gute Versorgung sicherzustellen.

Ob Sie den Nackthafer roh, als Flocken oder gekocht geniessen, hängt letztlich von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Ernährungsfachleute empfehlen bei regelmässig größeren Mengen oft eine Zubereitung mit Einweichen oder Kochen.

Bitte beachten Sie, dass wir keine individuellen gesundheitlichen Empfehlungen geben dürfen. Wenn Sie den Verzehr in Bezug auf Ihre persönliche Ernährung genauer beurteilen möchten, wenden Sie sich am besten an eine Ernährungsfachperson.

Shatavari und Spargel – botanische Einordnung

Shatavari (Asparagus racemosus) gehört botanisch zur gleichen Pflanzengattung wie der in Europa bekannte Spargel (Asparagus officinalis).

Beide Pflanzenarten unterscheiden sich jedoch deutlich in Verwendung, Herkunft und Verarbeitung.

Während Spargel als hierzulande als Gemüse genutzt wird, wird Shatavari traditionell in anderen kulturellen Kontexten verwendet.

Kaffeesurrogate sind Kaffees aus Getreide, Gemüsen, Wurzeln oder Waldfrüchten; als Kaffeeersatz oder Kaffee-Ergänzung

Kaffeesurrogate sind koffeinfreie Alternativen zu herkömmlichem Kaffee und bieten ein gesundes, naturbelassenes Geschmackserlebnis. Oft basieren sie auf Getreiden, Wurzeln oder Früchten wie Eicheln, Löwenzahn, Lupinen, Dinkel oder Gerste. Diese Getränke ahmen das Aroma und die Konsistenz von Kaffee nach, enthalten jedoch kein Koffein, was sie ideal für Menschen macht, die den Geschmack von Kaffee lieben, aber ihren Koffeinkonsum reduzieren möchten. Der Trend hin zu Getreidekaffees unterstreicht eine bewusste und gesunde Ernährung.

Eine kurze Übersicht der Naturkraftwerke Produkte:

  1. Eichelkaffee: Mild, nussig im Geschmack, enthält wertvolle Inhaltsstoffe.
  2. Löwenzahnwurzelkaffee: Erdiger Geschmack, unterstützt Verdauung und Leber.
  3. Lupinenkaffee: Koffeinfrei und glutenfrei, ideal für Allergiker.
  4. Chicorée Kaffee: Herb und bitter, unterstützt die Verdauung.
  5. Dinkelkaffee: Mild-aromatisch, basisch und bekömmlich.
  6. Gerstenkaffee: Vollmundiger, malziger Geschmack, leicht löslich.

Kaffeesurrogate NKW

Diese Produkte fördern eine gesunde Lebensweise, indem sie Alternativen bieten, die das Ritual und den Geschmack von Kaffee beibehalten, aber ohne Koffein.

Kaffeesurrogate haben weltweit eine lange Tradition, oft in Zeiten wirtschaftlicher Engpässe oder bei regionalen Vorlieben.

  • Eichelkaffee: Bekannt in Portugal und Deutschland, wo er während Krisenzeiten wie den Weltkriegen getrunken wurde. Er hat einen leicht nussigen Geschmack.
  • Löwenzahnwurzelkaffee: Häufig in Europa verwendet, besonders in England und Frankreich, als Kaffeeersatz.
  • Lupinenkaffee: Vor allem in Deutschland populär, da er glutenfrei ist und Lupinen traditionell in der Landwirtschaft genutzt wurden.
  • Chicorée Kaffee: Sehr verbreitet in Belgien und Frankreich, vor allem im 19. Jahrhundert.
  • Dinkelkaffee: Besonders im Alpenraum beliebt, mild und einfach zuzubereiten.
  • Gerstenkaffee: In Italien und Griechenland seit der Antike bekannt.

Moderne Mischungen kombinieren oft verschiedene Zutaten wie Gerste und Chicorée, um ein vollmundigeres Aroma zu schaffen. Es gibt auch innovative Ansätze, die Früchte oder Gemüse wie Karotten und Kastanien beinhalten, um den Geschmack zu variieren.

 

 

Kaffeesurrogate haben in Europa eine lange Geschichte und waren oft in Zeiten der Knappheit oder aus gesundheitlichen Überlegungen beliebt. Hier eine detaillierte Übersicht der einzelnen Sorten und ihrer regionalen Unterschiede:

  1. Eichelkaffee
  • Historische Nutzung: Vor allem in Krisenzeiten wie den Weltkriegen in Europa genutzt, besonders in Deutschland und Portugal.
  • Regionaler Schwerpunkt: In Portugal während der Napoleonischen Kriege und im 20. Jahrhundert populär, in Deutschland während des Zweiten Weltkriegs weit verbreitet.
  • Warum beliebt?: Eicheln waren leicht zugänglich und boten eine günstige Alternative zu importiertem Kaffee.
  • Wiederentdeckung: Derzeit als nussiger, milder Kaffeeersatz ohne Koffein im Trend, besonders für umweltbewusste Konsumenten.
  1. Löwenzahnwurzelkaffee
  • Historische Nutzung: Löwenzahnwurzeln wurden in Europa, insbesondere in Frankreich und Großbritannien, als Ersatz verwendet.
  • Regionaler Schwerpunkt: In Großbritannien während der 1940er Jahre sehr populär, als importierte Waren knapp waren.
  • Warum beliebt?: Löwenzahn wächst wild und war daher leicht verfügbar, zudem wurde er oft aus gesundheitsfördernden Gründen konsumiert.
  • Wiederentdeckung: Heute wird er als koffeinfreier Kaffeeersatz mit einem leicht erdigen Geschmack neu entdeckt, besonders in der Naturheilkunde und bei gesundheitsbewussten Verbrauchern.
  1. Lupinenkaffee
  • Historische Nutzung: Besonders in Deutschland seit dem 20. Jahrhundert verbreitet, als Lupinen zunehmend in der Landwirtschaft genutzt wurden.
  • Regionaler Schwerpunkt: Deutschland, insbesondere in Regionen mit glutenfreier Ernährung und biologischer Landwirtschaft.
  • Warum beliebt?: Lupinen sind glutenfrei und reich an Nährstoffen, was sie als Alternative für Menschen mit Unverträglichkeiten attraktiv macht.
  • Wiederentdeckung: Im Zuge des zunehmenden Bewusstseins für glutenfreie Ernährung erlebt Lupinenkaffee aktuell eine Renaissance.
  1. Chicorée Kaffee
  • Historische Nutzung: Stark in Frankreich und Belgien verbreitet, besonders im 19. Jahrhundert während der Kolonialzeit.
  • Regionaler Schwerpunkt: Frankreich, insbesondere im 19. Jahrhundert, als Kaffee teuer und schwer erhältlich war.
  • Warum beliebt?: Chicorée war eine preisgünstige, heimische Alternative, die geschmacklich dem Kaffee ähnelte.
  • Wiederentdeckung: Heute wird Chicorée-Kaffee für seine leicht bittere Note geschätzt und oft mit anderen Kaffeeersatzstoffen gemischt.
  1. Dinkelkaffee
  • Historische Nutzung: In ländlichen Regionen Europas, besonders in den Alpen, wurde Dinkel schon früh als Getreidekaffee verwendet.
  • Regionaler Schwerpunkt: Österreich, Schweiz und Süddeutschland, wo Dinkel seit Jahrhunderten angebaut wird.
  • Warum beliebt?: Dinkel war leicht zugänglich und galt als bekömmlich.
  • Wiederentdeckung: Heute wird Dinkelkaffee als sanfter, basischer Ersatz für Menschen geschätzt, die ihren Kaffeekonsum reduzieren wollen.
  1. Gerstenkaffee
  • Historische Nutzung: In Italien, Griechenland und dem Nahen Osten schon seit der Antike genutzt.
  • Regionaler Schwerpunkt: Besonders in Italien und Griechenland, wo Gerste traditionell angebaut wird.
  • Warum beliebt?: Gerste war eine leicht verfügbare Alternative und bot eine malzige Geschmacksnote, die dem Kaffee recht nahe kommt.
  • Wiederentdeckung: Heute wieder im Trend, vor allem als milde Alternative für Menschen, die ein koffeinfreies Heißgetränk suchen.

Mischungen und moderne Trends

Moderne Kaffeesurrogate kombinieren oft verschiedene Zutaten, um den Geschmack zu verfeinern. Besonders beliebt sind Mischungen aus Gerste und Chicorée, aber auch innovative Rezepte mit Waldfrüchten und Gemüsen wie Karotten oder Kastanien gewinnen an Popularität. Diese Trends reflektieren den aktuellen Fokus auf Gesundheit, Nachhaltigkeit und bewussten Genuss.

Die Wiederentdeckung dieser Kaffeealternativen zeigt, dass traditionelle Lebensmittel und Getränke wieder an Bedeutung gewinnen, besonders in einer Welt, die zunehmend Wert auf Regionalität, Natürlichkeit und bewusste Ernährung legt.

 

Japanische Tees in kompostierbaren Pyramiden-Teebeuteln bei Naturkraftwerke

Naturkraftwerke bieteteine exklusive Auswahl an hochwertigen, biologischen japanischen Tees in Teebeuteln an, die sowohl traditionelle als auch innovative Teesorten umfassen. Diese Tees werden von einem renommierten japanischen Teeanbauer aus der Präfektur Shizuoka2 produziert. Zu den besonderen Teesorten im Sortiment gehören Hojicha, Matcha Sencha und Matcha Genmaicha. Jede dieser Teesorten hat ihre eigenen einzigartigen Eigenschaften und Zubereitungsempfehlungen, die das volle Aroma und den Geschmack zur Geltung bringen.

Hojicha ist eine besondere Art von grünem Tee, der sich durch seine Röstung von anderen Grüntees unterscheidet. Der Name «Hojicha» setzt sich aus den japanischen Wörtern «hoji» (rösten) und «cha» (Tee) zusammen. Hojicha wird aus gerösteten Teeblättern und -stängeln hergestellt, was ihm seine charakteristische braune Farbe und sein nussig-erdiges Aroma verleiht. Dieser Tee hat ein röstiges, herzhaftes Geschmacksprofil und eignet sich hervorragend für den abendlichen Genuss, da der Röstprozess den Koffeingehalt reduziert. Zur Zubereitung von Hojicha wird Wasser mit einer Temperatur von etwa 80-90°C verwendet, und der Teebeutel sollte 1-2 Minuten ziehen. Für einen erfrischenden kalten Tee kann der Hojicha nach dem Aufbrühen abgekühlt und mit Eis serviert werden.

Matcha Sencha ist eine faszinierende Mischung aus Sencha und Matcha. Sencha ist ein beliebter grüner Tee in Japan, der aus gedämpften Teeblättern hergestellt wird. Matcha ist pulverisierter grüner Tee, der traditionell in der japanischen Teezeremonie verwendet wird. Die Kombination dieser beiden Teesorten ergibt einen Tee, der das Beste aus beiden Welten vereint: die Frische und das florale Aroma von Sencha sowie die intensive Grüntee-Note von Matcha. Der Name «Sencha» stammt von «sen» (gedämpft) und «cha» (Tee), während «Matcha» einfach «gemahlener Tee» bedeutet. Zur Zubereitung wird Wasser mit einer Temperatur von etwa 75-80°C empfohlen, und der Teebeutel sollte 1-2 Minuten ziehen, um die komplexen Aromen zu entfalten. Auch Matcha Sencha kann nach dem Aufbrühen abgekühlt und als kalter Tee genossen werden.

Matcha Genmaicha ist eine weitere einzigartige Teesorte, die aus einer Mischung von Genmaicha und Matcha besteht. «Genmaicha» bedeutet übersetzt «brauner Reistee», da dieser Tee aus grünem Tee und geröstetem Reis hergestellt wird. Ursprünglich war Genmaicha ein Tee der einfachen Leute, da der Reis den teuren grünen Tee streckte. Heute ist er wegen seines angenehm röstigen, nussigen Geschmacks beliebt. In Kombination mit Matcha erhält dieser Tee eine zusätzliche Tiefe und Farbe. Der Tee hat ein toasty-nussiges, vegetabiles Geschmacksprofil und wird mit Wasser bei etwa 80-85°C zubereitet. Der Teebeutel sollte 2-3 Minuten ziehen, um die perfekte Balance von Grüntee und geröstetem Reis zu erreichen. Für eine kalte Variante kann auch dieser Tee nach dem Aufbrühen abgekühlt und auf Eis serviert werden.

Alle Tees sind biologisch zertifiziert und werden unter strengen Bedingungen gelagert, um ihre Frische und Qualität zu bewahren. Die Teebeutel bestehen aus biologisch abbaubarer Polymilchsäure und sind umweltfreundlich. Für die Lagerung wird empfohlen, die Tees an einem trockenen und kühlen Ort, geschützt vor direktem Sonnenlicht, aufzubewahren. Idealerweise sollte die Temperatur 10°C nicht überschreiten und die relative Luftfeuchtigkeit bei 50% liegen. Bei ordnungsgemäßer Lagerung beträgt die Haltbarkeit der Tees bis zu 24 Monate.

Diese erlesene Auswahl an japanischen Tees von Naturkraftwerke bietet ein authentisches Tee-Erlebnis, das sowohl traditionelle als auch moderne Teekenner begeistert.

Demeter Gerstengraspulver: Vollgepacktes Naturprodukt

Süssgräser Naturkraftwerke, Gerstengras, Weizengras, Dinkelgras (Hafergras gibt es nicht mehr)

Einleitung: Demeter Gerstengras ist ein beliebtes Naturprodukt, das für seine potenziellen und ganzheitlichen Vorteile geschätzt wird. In diesem Artikel werden die Eigenschaften von Gerstengras sowie dessen mögliche Anwendungen erläutert. Vorteile von Gerstengras: Gerstengras ist reich an Nährstoffen wie Calcium, Eisen, Kalium, Vitaminen, Chlorophyll, Enzymen und Aminosäuren. Diese Inhaltsstoffe können eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Für mehr Information wende dich bitte z.B. an eine Heilprakitkerin oder eine Fachberatung deiner Wahl. Unterschied zwischen Gerstengraspulver und Gerstengras-Saft: Dieses biodynamische Gerstengraspulver liefert einen hohen und ortho-molekularen Ballaststoffgehalt, während Gerstengrassaft die konzentrierte Form des Pflanzensafts ist. Beide Formen wirken mit ihren Vorteilen und Komponenten auf ihre Art im Körper, wobei das Demeter Gerstengras-Pulver die natürliche Dosis der Inhaltsstoffe aus dem ganzheitlich gepflegten und lebendigen Boden enthält. Anwendung von Gerstengraspulver: Das Gerstengraspulver kann in verschiedenen Formen konsumiert werden, einschließlich frisch gepresster Säfte, Pulver oder Presslinge (Tabletten ohne weitere Hilfsstoffe, 100% Graspulver). Es kann auch leicht in Salatdressings, Dips, Brotaufstriche und andere Rezepte integriert werden. Fazit: Gerstengraspulver ist ein vielseitiges Naturprodukt mit vielen natürlichen und inhaltsstofflichen Vorteilen. Es kann eine wertvolle Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung sein und dazu beitragen, das Wohlbefinden und die Vitalität zu steigern.


Rezept für Gerstengras-Energy-Drink:

Zutaten:

  • 2 Teelöffel Gerstengraspulver
  • 2 mittelgroße Randen (rote Bete)
  • 2 mittelgroße Rüebli (Karotten)
  • 2 Selleriestangen
  • 1 Tasse Petersilie
  • 1 großer Apfel oder zwei kleinere Äpfel

Zubereitung:

  1. Lasse die Gemüse und Früchte durch die Saftpresse und vermixe dann das Gerstengraspulver mit dem frischen Saft.
  2. Trinken Sie den Saft sofort, um die vollen Nährstoffe zu erhalten.

Hinweis: Für Abwechslung können auch andere gesunde Gräser und Pflanzenpulver in den Saft integriert werden, wie zum Beispiel Dinkelgras oder Weizengras, aber auch Moringablattpulver oder Kuwa Matcha, Brennesselpulver usw. (Hinweis Stand März 2024: Im Flyer wird Hafergras/Hafergraspulver erwähnt, dieses Produkt ist leider nicht mehr erhältlich.)

Entdecke die Kraft der Löwenmähne / Lions Mane

Die Faszination der Löwenmähne aka Lion’s Mane Die Löwenmähne, auch bekannt als Hericium erinaceus, fasziniert als bemerkenswerter Pilz, der in den Kreisen der Biohacker und Gesundheitsbewussten zunehmend an Beliebtheit gewinnt. Erfahre mehr über die einzigartigen Eigenschaften dieses Powerpilzes und warum er als Schlüssel zur natürlichen Vitalität gilt.

Ein Blick auf die besonderen Eigenschaften Erforsche die reiche Vielfalt an Mineralstoffen und Spurenelementen, die die Löwenmähne zu einem wahren Superfood machen. Entdecke, wie diese Nährstoffe dazu beitragen können, deine Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu optimieren, und erfahre mehr über die einzigartige Bio-Qualität, die unsere Produkte auszeichnet.

Die Suche nach der Löwenmähne Erfahre, warum hochwertige Löwenmähne nicht in herkömmlichen Supermärkten zu finden ist und wie wir als kleines Unternehmen diese Lücke mit unseren Produkten aus osteuropäischer Bio-Zucht schliessen, wo ein kleines und familiäres Startup neue Wege beschreitet. Erfahre mehr über unsere Philosophie und unsere Bestrebungen, hochwertige Vitalpilzprodukte zugänglich zu machen.

Optik und Assoziationen Erkunde die beeindruckende Optik der Löwenmähne und erhalte Infos über ihre verschiedenen Namen und Assoziationen in verschiedenen Kulturen. Von «Pom-Pom blanc» bis «Affenkopfpilz» – entdecke die Vielfalt der Bezeichnungen für diesen einzigartigen Pilz.

Naturkraftwerke: Deine Schweizer Quelle für hochwertige Löwenmähne-Produkte Entdecke hochwertige Löwenmähne-Produkte direkt aus osteuropäischer Bio-Zucht bei Naturkraftwerke und erlebe die Power der Natur! Unsere Produkte werden mit Sorgfalt und Hingabe hergestellt, um dir die besten Vitalpilze anzubieten, die die Natur zu bieten hat.

 

 

Naturkraftwerke Vitamin D3, K2, Astaxanthin und Hanföl (Kompositprodukt 4 in 1)

Dieser Artikel soll Antworten liefern auf einige der meisten Fragen zum Produkt als auch Verständnis dafür erzeugen, dass bei Vergleichen jeweils auch «Gleiches mit Gleichem» verglichen wird, ansonsten ein Zerrbild entsteht, meistens zu unseren Ungunsten, weil wir oft einzigartige Wege wählen und bei der Qualität Kompromisse vermeiden.

Dosis und Tagesdosis (empfohlene): Unser Naturkraftwerke Produkt ist eine einzigartige «4 in 1»-Kombination aus Vitaminen D3 (aus Algen) und K2 (aus Bio-Fermentation), signifikanten Mengen an BIO Astaxanthin in Oleoresin (welches dem Produkt die rote Färbung verpasst) und kaltgepresstem BIO Hanföl (Hanfsamenöl).

Die Nährwertangaben auf der Etikette sind gesetzlich geregelt, und wir geben keine spezifischen, individuellen oder heilkundlichen Verzehrsempfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel ab, auch nicht für einzelne Komponenten wie Vitamin D3 (siehe auch unseren Wiki-Eintrag zu diesem Thema). Bei Bedarf an individueller Beratung wenden Sie sich bitte an eine Fachperson, also z.B. Ärzt:in, Heilpartiker:in oder andere therapeutisch tätige Personen.

Kompositprodukt / Vergleich einzelner Komponenten mit Monoprodukten: Das hier besprochene Produkt sollte als Ganzes, resp. als 4 In 1 (Four in One) betrachtet werden. Die Verglichsreduktion auf das Vitmain D3 bringt hier keine wesentlichen Erkenntnisse bezüglich Preis pro Tagesdosis, da die Vorteile des Gesamtpakets dadurch vernachlässigt werden. Hanfsamenöl z.B. enthält auch Vitamin E und das gesamte Produkt enthält durch die einzelnen Komponenten einen Strauss an interessanten Nährstoffen.

Wenn Sie zum Beispiel darauf abzielen, möglichst zielgenau 100% der amtlich empfohlenen Tagesmenge gemäss NRV an Vitamin D3 über unser Produkt zu decken, dann müssen Sie 1 ml davon abmessen und konsumieren. Basierend auf einem durchschnittlichen Tropfenvolumen von 0,05 ml entspricht dies etwa 20 Tropfen. – dann erreichen sie im Schnitt 5 mcg resp. 200 IE/UI entsprechend dem hier in der Schweiz gültigen NRV = Nutrient reference value. Mit dem Konsum von 5ml, was einem handelsüblichen Teelöffel entspricht, konsumieren sie bereits 1000 IE/UI, also 5-mal die empfohlene Tagesmenge an Vitamin D3 gemäss NRV = Nutrient reference value.

Hier finden sich Hintergrundinformationen zu den in der Schweizer Nährwertdatenbank enthaltenen Nährstoffen. Sämtliche Hinweise auf Bedarfs- oder Zufuhrempfehlungen beziehen sich auf gesunde Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren. Die Schweizer Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr wurden vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) 2022 veröffentlicht.

Zusammensetzung einer ganzheitlichen Produkt-Dosis von 5ml: Diese Mengenangabe dient lediglich zur Information und sollte nicht mit der empfohlenen Tagesdosis eines Medikaments verwechselt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserem Eintrag zur Empfehlung von Verzehrsmengen.

Umrechnung von Mikrogramm (µg) in Internationale Einheiten IE (engl. IU, International Unit) beim Vitamin D3: Für eine präzise Umrechnung von Mikrogramm in Internationale Einheiten empfehlen wir Rechentools wie https://rechner-tools.de/17-vitamin-d3-einheitenrechner.php#rechner. Hier finden Sie auch die Möglichkeit, den Vitamin D3-Spiegel zwischen den Mengenangaben µg/l, ng/ml und nmol/l umzurechnen.

Verpackung und Ausstattung: Unser Produkt wird zukünftig mit einer Pipette statt einem Tropfer ausgestattet sein (Stand Januar 24). Die Umstellung verbessert die Anwendungsfreundlichkeit.

Forschungsstudien zu Vitamin D: Vitamin D wird intensiv erforscht und zeigt positive Wirkungen auf verschiedene Organe, Krankheiten und Risiken. Erlaubt für Werbung und Vermarktung sind die offiziellen Health Claims. Auf unserer Produktetikette haben wir uns für folgende zwei Claims entschieden (aus Platzgründen sind es nur diese zwei)

  • Vitamin D trägt zu einer nomralen Funktion des Immunsystems bei
  • Vitamin K trägt zu einer normalen Blutegerinnung und zur Erhaltung normaler Knochen bei.

Einige Tipps zur Einnahme von Vitamin D3:

  • Mit etwas Fett einnehmen: Vitamin D3 ist fettlöslich und sollte allgemein mit etwas Fett eingenommen werden, z.B., das Fett im Salatdressing oder Brotaufstrich (z.B. Mandelmus oder andere Muse). In unserem Naturkraftwerke Produkt ist diese Umgebung für D3 bereits vorhanden durch das BIO-Hanföl und das Asthaxanthin Oleoresin.
  • Bester Einnahme-Zeitpunkt: Morgens oder mittags ist ratsamer, da die Einnahme am Abend nicht ideal erscheint, laut Erfahrungsberichten von Anwendern.
  • Vitamin D3 mit Magnesium nehmen: Magnesium aktiviert Vitamin D, daher ist Magnesium eine gute Begleitung zu Vitamin D.

Unsere Produkte stehen für höchste Qualität, ganzheitliche Nachhaltigkeit und unterstützen Ihre Gesundheit auf vielfältige Weise.