Erklärung zur Pasteurisierung von Shiro Miso

Shiro Miso 250 g BIO/kbA

Shiro Miso, auch bekannt als «weisses» Miso, hat im Vergleich zu anderen Sorten wie Genmai Miso (braunes Reis-Miso) oder Mugi Miso (Gersten-Miso) einige besondere Eigenschaften:

  • Milder Geschmack und kürzere Fermentation: Shiro Miso wird durch eine kürzere Fermentationszeit und einen höheren Anteil an Reis im Vergleich zu Sojabohnen hergestellt. Dadurch ist es milder im Geschmack, aber auch empfindlicher gegenüber Nachgärungen.
  • Hoher Feuchtigkeitsanteil und geringerer Salzgehalt: Der geringere Salzgehalt und die erhöhte Feuchtigkeit machen es anfälliger für mikrobiologische Veränderungen und Fermentation nach der Herstellung.
  • Pasteurisierung als Schutzmaßnahme: Um diese Nachgärung zu verhindern und die Produktqualität sowie Sicherheit während der Lagerung zu gewährleisten, wird Shiro Miso pasteurisiert.

Andere Misosorten, wie Genmai Miso oder Mugi Miso, haben durch ihre längere Fermentation und ihren höheren Sojabohnenanteil eine natürliche Stabilität. Diese Stabilität, kombiniert mit ihrem höheren Salzgehalt, macht eine Pasteurisierung nicht zwingend erforderlich.

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Extraktion von Pilzprodukten; Zusatzinformation

Die von uns angebotenen Flüssigextrakte sind Dualextrakte aus biologischer Pilzkultivation. Dies bedeutet, dass beider Herstellung sowohl Wasserextraktion als auch Alkoholextraktion verwendet werden. Dieser Prozess stellt sicher, dass sowohl wasserlösliche als auch nicht-wasserlösliche Verbindungen des Pilzes im Endprodukt enthalten sind. Dies gilt auch für den Begriff „Dualextrakt-Pulver“, der sich darauf bezieht, dass die gewonnenen Extrakte anschließend zu einem Pulver weiterverarbeitet werden. Es handelt sich somit um eine Mischung aus Extrakt und Pulver, sondern um ein Produkt, bei dem die konzentrierten Extrakte aus beiden Verfahren (Wasser und Alkohol) vorliegen, und das Produkt dann zu einem Pulver verfeinert wird. Dieses Vorgehen maximiert die Potenz des Produktes, da es alle relevanten bioaktiven Verbindungen des Pilzes enthält.

 

Cradle-to-Cradle (C2C): ein Denkansatz, der uns inspiriert

Das Cradle-to-Cradle-Konzept (C2C) wurde Ende der 1990er-Jahre von dem deutschen Chemiker Michael Braungart und dem US-amerikanischen Architekten William McDonough entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass keine Abfälle entstehen, sondern dass Ressourcen ständig wiederverwendet werden können. Für eine umfassende C2C-Umsetzung im ganzen Betrieb ist Naturkraftwerke zu klein, der Ansatz inspiriert uns aber bei einzelnen Produkten.

Grundprinzipien des C2C-Konzepts

Das C2C-Prinzip unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen Recyclingmethoden, da es darauf abzielt, die Qualität der Rohstoffe über mehrere Produktlebenszyklen hinweg zu erhalten und nur «sicher bewertete» Chemikalien zu verwenden. Produkte, die den Cradle-to-Cradle-Ansatz umsetzen, können entweder als biologische Nährstoffe in biologische Kreisläufe zurückgeführt werden oder als «technische Werkstoffe» in technischen Kreisläufen kontinuierlich gehalten werden.

Ein Beispiel: unser Leinölfirnis

Ein Beispiel ist unser Leinölfirnis. Dieser Leinölfirnis wird aus den Reststoffen des Pressvorgangs des Leinöls hergestellt, So wird ein Nebenprodukt der Ölmühle weiterverwendet, statt entsorgt zu werden.

Muse: Schonende Herstellung aus Nüssen und Samen

Haselnussmus 250 g Demeter

Traditionelle Steinmühlenherstellung von Nuss- und Samenmuse in der Manufaktur im Zürcher Oberland

In unserer Manufaktur im Zürcher Oberland stellen wir in kleinen Chargen exklusive Nuss- und Samenmuse auf traditionellen Steinmühlen her. Wir haben uns bewusst für die langsame Verarbeitung auf der Steinmühle entschieden, um sicherzustellen, dass die wertvollen Rohstoffe schonend und ohne vorherige Behandlung vermahlen werden.

Durch diesen sorgfältigen Prozess wird eine langsame und schonende Vermahlung ermöglicht, wodurch die Nuss- und Samenmuse ihre Rohkostqualität bewahren. Unsere Philosophie konzentriert sich darauf, den Samen und Nüssen genügend Zeit zu geben, um sich zu einem köstlichen Mus zu entwickeln, während die Prozesswärme minimal gehalten wird.

Die Naturkraftwerke Nuss- und Samenmuse zeichnen sich durch ihre Reinheit und Natürlichkeit aus. Wir füllen sie unvermischt und zu 100 % pur in Gläser mit PVC-freien Schraubverschlüssen ab, um höchste Qualität und Frische zu gewährleisten.

Originalrezepte für alle Muse von Naturkraftwerke sammeln wir unter weltkueche.com

Oben: HUMUS AUS PLATTERBSEN UND CASHEWMUS

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Ölmühle Zürcher Oberland

Mit Beginn des 21. Jahrhunderts und mit wachsenden Interessen der Bevölkerung für regionale, faire und biologisch produzierte Lebensmittel entstanden wieder vermehrt «dezentrale» Ölmühlen, welche durch die Entwicklungen der Industrialisierung ab Mitte des 19. Jahrhunderts weitgehend verdrängt wurden. Heute finden sich wieder vermehrt und erfreulicherweise Ölmühlen auf Landwirtschaftsbetrieben, aber auch in städtischen Umgebungen.

Die Ölmühle Zürcher Oberland ist eine Pionierin des «modernen Ölmüllerns» in der Schweiz. Die Demeter- und BIO-Ölmühle wird seit 1998 von NaturKraftWerke in Aathal-Seegräben bei Uster betrieben. Immer noch von Antonius Conte und seinem kleinen Team. Und immer mit viel Leidenschaft und Hingabe zu Handwerk und Innovation. In der Zeitspanne von nunmehr über 23 Jahren haben wir entsprechend viel Entwicklung durchgemacht und unser vielfältiges Sortiment mit Freude aufgebaut.

Ölmühle Zürcher Oberland c/o Naturkraftwerke, Firmenzuhause und Firmensitz in der Zürcher Oberländer Gemeinde Aathal-Seegräben mit der PLZ 8607

Anfänglich waren es Demeter Leinöl und Demeter Schwarzkümmelöl, die den NaturKraftWerke-Gründer Antonius Conte zum Ölmüllern gebracht haben. Inzwischen bietet die Ölmühle Zürcher Oberland im Shop von NaturKraftWerke über 20 Ölspezialitäten an, von denen – mit einigen wenigen Ausnahmen – alle direkt in Aathal-Seegräben gepresst werden. Unsere Olivenöle und wenige andere Öle werden direkt nach der Ernte in der Anbauregion verarbeitet und später bei uns in Aathal sachgerecht abgefüllt und konfektioniert. Alles immer im Sinne einer «best practice» für das Produkt, für den genüsslichen und bekömmlichen Konsum.

Die Öle der Ölmühle Zürcher Oberland sind gleichzeitig Naturkraftwerke-Pflanzenöle und sind immer nativ (kaltgepresst) und aus den wertvollsten Rohstoffen

Die Ölmühle Zürcher Oberland c/oNaturkraftwerke verzichtet bewusst auf eine Filtrierung der Öle (c/o = care off; unter der Obhut von […])

Die Qualität der Öle beruht auf jahrzehntelanger Erfahrung im Pressen und in der Auswahl und Lagerung von Ölsaat und Samen.

Sowohl die Kaltpressung, wie auch die Abfüllung erfolgt in unseren handwerklich und mit wenigen Maschinen ausgestatteten Produktionsräumen im Zürcher Oberland.

Handwerk im Kleinbetrieb

Wir betreiben seit 1996 eigene Ölmühlen in der Ölmühle Zürcher Oberland, die nach unseren Vorstellungen modifiziert sind und stellen Nuss- und Samenmuse auf Kullersteinmühlen her. Auch unsere Mehle, unsere Mezze Linie oder unsere Body Oil Linie werden u.a. in unserer Manufaktur sorgfältig von Hand hergestellt und abgefüllt. Viele der Mehle werden mit der Luftwirbel-/ Zentrofanmühle gemahlen.

Im Gegensatz zu den rotierenden Mahlsteinen herkömmlicher Getreidemühlen basiert der Mahlvorgang bei den Zentrofan Vollwert-Mühlen auf einem stillstehenden, zylindrischen Mahlstein aus Basalt-Lava. Basalt-Lava ist eine sehr harte und gleichzeitig poröse Gesteinsmasse, die ursprünglich aus einem über 1000° C heißen Vulkangestein entstanden ist und wertvolle Mineralien aus dem «Erdinneren» in den Prozess mit einbringt.

Durch den stillstehenden Mahlstein wird das Mahlgut nicht gequetscht, sondern am Mahlstein im ständig verwirbelten und kühlenden Luftstrom abgeschliffen. Es entsteht kaum Reibungshitze, alle Nährstoffe und Vitamine aus dem vollen Korn bleiben bestmöglich erhalten.

 

 

Native Pflanzenöle

Natürlich und kaltgepresst: Einzigartige native Öle von der Ölmühle Zürcher Oberland

Unsere nativen Öle mit dem Logo der Ölmühle Zürcher Oberland sind von Natur aus unbehandelt und werden ohne Wärmezufuhr kalt gepresst. Weder die Ausgangsprodukte noch die Öle selbst werden vor- oder nachbehandelt. So bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe sowie der unverwechselbare Geschmack, Geruch und die Farbe unserer einzigartigen Öle erhalten.

In der Ölmühle Zürcher Oberland werden die Naturkraftwerke-Pflanzenöle stets nativ und schonend kaltgepresst, wobei jeder Samen unterschiedliche Anforderungen an den Pressvorgang stellt. Bei der Kaltpressung wird der Samen ohne Erhitzung zerquetscht und gepresst, wobei die Prozesswärme konstant kontrolliert wird, um eine Überhitzung zu vermeiden. Empfindliche Samen mit komplexen Fettsäuremustern, wie beispielsweise Lein- oder Nachtkerzensamen, werden gekühlt und unter Sauerstoff- und Lichtausschluss schonend gepresst, um mögliche unerwünschte Auswirkungen auf die Qualität zu vermeiden.

Unsere frisch gepressten Öle gelangen direkt in Chromstahlfässer, in denen sich die Rückstände vor der Abfüllung in Glasflaschen absetzen können (Sedimentierung). Wir bei Naturkraftwerke setzen bewusst auf die natürliche Sedimentierung und verzichten auf eine Filtrierung der Öle.

Unsere gesamte Produktionskette ist frei von Kunststoffen. Sowohl die Kaltpressung als auch die Abfüllung in Violettglasflaschen oder in andere Flaschen erfolgen in den Produktionsräumen unserer Ölmühle Zürcher Oberland, um höchste Qualitätsstandards zu gewährleisten.