SCHWARZKUMMELÖL, Vergleichsfaktoren für Verständnis der Preisgestaltung bei Naturkraftwerke

Wir schätzen Ihre Aufmerksamkeit für unsere Produkte und verstehen, dass Ihnen Transparenz bezüglich unserer Preisgestaltung wichtig ist. Gerne erläutern wir Ihnen die Faktoren, welche zur Preisdifferenz beitragen:         

  • Herstellungsprozess: Unser Schwarzkümmelöl wird in der Ölmühle Zürcher Oberland produziert. Wir sind ein Kleinbetrieb, wo wir auf eine schonende und langsame Kaltpressung in einem speziellen Verfahren setzen. Dieser aufwendige Prozess gewährleistet die Erhaltung der einzigartigen Qualität und der wertvollen Inhaltsstoffe des biodynamischen Öls.
  • Qualität und Verarbeitung: Unser Fokus liegt darauf, ein qualitativ höchstwertiges Produkt anzubieten. Wir verzichten z.B. auf die Filtrierung des Öls, um seine ganze Reinheit zu bewahren. Zudem verwenden wir hochwertiges und vergleichsweise preisintensives Violettglas für die Abfüllung, was nicht nur ein Qualitätsmerkmal ist, sondern auch den Schutz des Öls vor schädlicher Lichteinwirkung maximal verbessert und für Konsument:innen das Wertvollste bis zum Verzehr am besten schützt.
  • Regionale Produktion und Arbeitsplätze: Unsere Ölmühle befindet sich im Zürcher Oberland, und wir legen Wert auf schweizerische Arbeit und die Erhaltung von Arbeitsplätzen im Kanton Zürich. Diese regionale Verankerung spiegelt sich auch in unseren Produktionskosten wider.
  • Importweg und Zusammenarbeit mit Sekem: Wir beziehen unsere Rohware aus Sekem, einem vielfach und international preisgekrönten Vorzeigeprojekt in Ägypten. Die vertraglich geregelte Importroute nach Europa und in die Schweiz erfordert einen zusätzlichen logistischen Aufwand und verursacht somit erhöhte Kosten für uns. Wir sind stolz darauf, seit vielen Jahren stabil mit Sekem zusammenzuarbeiten, da dieses Projekt nicht nur die Landwirtschaft in Ägypten und deren Früchte auf eindrückliche und gut dokumentierte Weise transformiert hat, sondern ort-spezifisch und inter-regional auch positive Auswirkungen auf die Umwelt und die Lebensqualität zeigt.
  • Ganzheitliche Faktoren und Werthaltigkeit: Der Erwerb von Demeter-Saatgut von Sekem mag mit zusätzlichen Kosten verbunden sein, jedoch sehen wir dies als Investition in eine nachhaltige und ganzheitliche Landwirtschaft und Lebensweise. Sekem ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie biodynamische Landwirtschaft positive Veränderungen für die Umwelt, Lebensmittelqualität und die Lebensbedingungen der Menschen bewirken kann. Wir glauben, dass diese ganzheitlichen Faktoren einen entscheidenden Einfluss auf die Werthaltigkeit unseres Produkts haben.

      Wir hoffen, dass diese Informationen Ihre Fragen bezüglich der Preisgestaltung unseres Schwarzkümmelöls beantworten. Sollten Sie weitere Fragen haben oder zusätzliche Informationen wünschen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Grüner Kaffee und Koffein-Berechnung

Grüner Kaffee und Wohlbefinden!

Wir freuen uns, dass Sie unseren Naturkraftwerke Grünen Kaffee entdeckt und gewählt haben. Wir freuen uns, sie in Bezug auf dieses Produkt begleiten zu dürfen. Lassen Sie uns Ihnen mehr über unser Produkt und dessen optimale Anwendung erzählen:

Unsere freie Empfehlung für den täglichen Genuss: 10 Kapseln Grüner Kaffee

Auf der Etikette unseres Produktes finden Sie den Hinweis, nicht mehr als 10 Kapseln pro Tag einzunehmen. Diese Empfehlung bezieht sich speziell auf den Koffeingehalt unserer Kapseln. Bitte beachten Sie, dass Grüner Kaffee als Lebensmittel eingestuft wird, und daher gesetzlich keine genaue Dosierung vorgeschrieben ist.

Auf unserer Homepage sprechen wir von einer empfohlenen Einnahme von 3-5 Kapseln vor jeder Mahlzeit. Bei zwei bis drei Mahlzeiten am Tag ergibt sich somit eine Gesamtdosis von 9-10 Kapseln – im Einklang mit unserer Empfehlung auf der Produktetikette.

Grüner Kaffee und sein Koffeingehalt

Grüner Kaffee enthält natürlich Koffein, vergleichbar mit aufgebrühtem, geröstetem Kaffee. Eine herkömmliche Kaffeetasse enthält durchschnittlich 100 mg Koffein. Im Gegensatz dazu enthalten 10 Kapseln Naturkraftwerke Grüner Kaffee etwa 75 mg Koffein – dies entspricht ungefähr dem Koffeingehalt einer Tasse Kaffee.

Bei der Entscheidung über die Menge an Koffein, die für Sie geeignet ist, überlassen wir Ihnen die Wahl. Jeder Mensch ist einzigartig, und die individuelle Verträglichkeit von Koffein kann variieren. Daher empfehlen wir, auf Ihren Körper zu hören und die für Sie angenehmste Menge zu bestimmen.

Naturkraftwerke steht für Qualität und Transparenz. Wir sind stolz darauf, Ihnen Grünen Kaffee höchster Güte anzubieten und unterstützen Sie gerne auf Ihrem Weg zu einem gesunden und ausgewogenen Lebensstil. Entdecken Sie die natürliche Kraft des Grünen Kaffees mit Naturkraftwerke!

 

Blausäure-Gehalt im Demeter Leinsamenmehl?

Unser «Leinsamenmehl demeter» wird durch einen speziellen Herstellungsprozess aus schonend gemahlenem «Leinkuchen» gewonnen, der aus unserer hauseigen betriebenen und kontrollierten Schneckenpresse im Zürcher Oberland stammt. Während des Produktionsvorgangs entsteht eine konstante Prozesswärme, wodurch die Blausäure aufgrund ihres Siedepunkts bei 26°C weitgehend verdampft.

Unsere Produktionspraxis gewährleistet Temperaturen von über 35°C, die auf das Saatgut einwirken. Dieser Prozess eliminiert die Blausäure, und daher ist ein Warnhinweis im Hauptsichtfeld der Verpackung nicht erforderlich.

Die EU-Verordnung und die Schweizer Gesetzgebung legen einen maximalen Höchstgehalt von 150 Milligramm Blausäure pro Kilogramm Leinsamen fest (Stand Dez. 2023). Unsere Produkte erfüllen nicht nur diese Vorgaben, sondern unterschreiten sie auch. Zur zusätzlichen Sicherheit werden regelmäßig Proben der Rohware und des Leinsamenmehls in unser Partnerlabor in Luzern geschickt. Sollten die Resultate wider Erwarten Anlass zur Sorge geben, werden wir unverzüglich entsprechende Maßnahmen ergreifen und Sie darüber informieren.

Unser Engagement besteht darin, höchste Produktqualität und Transparenz zu bieten, um das Vertrauen unserer Kunden zu verdienen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: info@naturkraftwerke.com.

Der erste Naturkraftwerke-Fabrikladen im Bioladen Glück unverpackt Rüti, Züricher Oberland

Luftdistanz: 26,11 km bis Aathal-Seegräben (Produktionsstandort)

[…] zum Beispiel, wenn sich Menschen wünschen, zu wissen, wer ihre Lebensmittel herstellt, woher sie kommen, derart aufbereitet sind, dass man sieht, was man bekommt, also wahre Ware, die Wertschöpfung im Produkt selbst drinsteckt, hauptsächlich, jedoch nicht in schreierischen Werbekampagnen, auch eine Nähe da ist, nachvollziehbar, erfragbar, ein persönliches Gespräch möglich, «die […] Substanz ist das Wahre, aber sie ist noch nicht das ganze Wahre; sie muss auch als in sich tätig, lebendig gedacht werden …», also schrieb schon früh Spinoza (Philosoph 1632-1677), kann man nachlesen und auch so denken in Bezug auf unsere Lebensmittel und Kosmetikartikel, natürlich immer die Frage: Wer ist wir oder wer bin ich, lebendiges und umsichtig fair verarbeitetes Essen ist Grundlage, ist für lebendige, möglichst freie Menschen, die es auch bleiben wollen, die Maschinen nähern sich zwar konstant und täglich, kreieren konsumistische Echoräume, aber: es gibt nach wie vor eine Wahl, und es braucht eine gute Portion universellen Verstand und Glück, das zu erkennen Sache der lesenden Person ist, der wir auf jeden Fall viel Glück wünschen in jeglicher Hinsicht und Aussicht, für die Gesundheit und für den Einkauf im Bioladen Rüti als auch überall sonst […] […] die Kooperation zwischen dem «Glück unverpackt» in Rüti und der Lebensmittelproduzentin Naturkraftwerke in Aathal- Seegräben ist eine frische, translokale und freundschaftliche Initiative und ist ein Modell, wie wir uns gegenseitig befürworten können, nicht zuletzt, um aufzuzeigen, dass auch im Schweizerland kleine Manufakturen eine Daseinsberechtigung haben und eine schöne Erscheinung haben können, auch wenn wir in der Situation auf dem Verkaufsregal allgemein stark unter Druck sind durch Produkte aus Nachbarländern mit kaum mehr unterstützenswürdigen oder ethisch vertretbaren Produktionsbedingungen, wenn wir das mit einem analogen Hier vergleichen. Wir produzieren derweil einigermassen kompromisslos weiter; mit Hand, Verstand und Herz.

Green Run Versand

Grüne Pakete: Nachhaltige Aspekte des Versandhandels

Der ökologische Fußabdruck des Online-Versandhandels ist ein Thema von wachsender Bedeutung. Eine durchschnittliche Bestellung im Internet erzeugt etwa 500 Gramm CO2. Diese Zahl mag zunächst gering erscheinen, entspricht jedoch in etwa den Emissionen eines Mittelklasse-PKW auf einer Strecke von 3,5 Kilometern.

Jedoch ist diese Zahl oft idealisiert, da sie voraussetzt, dass die Lieferung bereits beim ersten Versuch erfolgreich ist und keine Retouren anfallen. Zusätzliche Wege erhöhen letztendlich den CO2-Ausstoß erheblich.

Um den ökologischen Fußabdruck von Lieferungen zu minimieren, stehen verschiedene Ansätze zur Verfügung:

  • Das richtige Verpackungsmaterial: Die Verwendung von Recyclingpapier in Pappkartons ist bereits ein Schritt in die richtige Richtung, da der Anteil von Recyclingpapier in Wellpappen kontinuierlich über 80 Prozent liegt. Es ist jedoch wichtig, auf zwei weitere Faktoren zu achten:
  • Die Grösse der Verpackung: Die Anpassung der Kartonage an die Grösse der Ware ist entscheidend, da rund 70% Prozent der Verbraucher*innen erwarten, dass die Verpackung nur so gross ist, wie es die Ware erfordert.
  • Nachhaltiges Füllmaterial: Die Verwendung von plastikfreien und nachwachsenden Materialien für das Füllmaterial ist von zentraler Bedeutung. Über 60 Prozent der Kund*innen bevorzugen biologisch abbaubare Verpackungsmaterialien, da diese leichter zu entsorgen sind und die Umwelt weniger belasten als herkömmliche Materialien wie Styropor, das aus Erdöl hergestellt wird (Polystyrol aka Styropor ist geschäumtes Polystyrol und besteht aus einem geringen Teil Polystyrol und viel Luft. Genauer gesagt aus 98 % Luft und lediglich 2 % Polystyrol, dem Zellgerüst. Im Gegensatz zu Verpackungen enthalten Dämmstoffe aus Styropor zusätzlich ein polymeres Flammschutzmittel.)
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C2C: Cradle-to-Cradle als gesamtökologisches Kreislauf- und Handlungsprinzip

Bei Naturkraftwerke wird das Cradle-to-Cradle (C2C)-Konzept als Leitgedanke für eine nachhaltige Unternehmensphilosophie und Produktentwicklung genutzt, auch wenn wir für das Prinzip eigentlich eine zu kleine Firma sind, das Gedankengut überzeugt und inspiriert uns: Dieser innovative Ansatz, der darauf abzielt, eine kontinuierliche und konsequente Kreislaufwirtschaft zu schaffen, wurde Ende der 1990er-Jahre von dem deutschen Chemiker Michael Braungart und dem US-amerikanischen Architekten William McDonough entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass keine Abfälle entstehen, sondern dass Ressourcen ständig wiederverwendet werden können.

Grundprinzipien des C2C-Konzepts

Das C2C-Prinzip unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen Recyclingmethoden, da es darauf abzielt, die Qualität der Rohstoffe über mehrere Produktlebenszyklen hinweg zu erhalten und nur «sicher bewertete» Chemikalien zu verwenden. Produkte, die den Cradle-to-Cradle-Ansatz umsetzen, können entweder als biologische Nährstoffe in biologische Kreisläufe zurückgeführt werden oder als «technische Werkstoffe» in technischen Kreisläufen kontinuierlich gehalten werden.

Umsetzung bei Naturkraftwerke: Der Cradle-to-Cradle zertifizierte Leinölfirnis

In Übereinstimmung mit den Werten des Cradle-to-Cradle-Konzepts bietet Naturkraftwerke seinen Leinölfirnis an. Dieser Leinölfirnis wird aus den Reststoffen des Pressvorgangs des Leinöls hergestellt, wodurch ein geschlossener Kreislauf geschaffen wird, der die Umweltbelastung minimiert. Dieser innovative Ansatz garantiert, dass keine Abfälle entstehen und dass die begrenzten Ressourcen effizient genutzt werden.

Ökoeffektivität und nachhaltige Praktiken

Das Bekenntnis von Naturkraftwerke zum C2C-Prinzip spiegelt das Engagement des Unternehmens für ökoeffektive Praktiken wider. Anstatt sich auf eine reine Ökobilanz zu konzentrieren, strebt das Unternehmen danach, durch ökoeffiziente und nachhaltige Maßnahmen die Umweltauswirkungen zu minimieren und gleichzeitig die Qualität und Wirksamkeit seiner Produkte zu maximieren.

Durch die Integration des Cradle-to-Cradle-Konzepts in die Produktentwicklung und Unternehmensstrategie demonstriert Naturkraftwerke sein anhaltendes Bestreben, ein Vorreiter für umweltbewusste und nachhaltige Geschäftspraktiken zu sein, während es gleichzeitig unvergleichbar hochwertige und innovative Produkte anbietet.

Ölmühle Zürcher Oberland

Mit Beginn des 21. Jahrhunderts und mit wachsenden Interessen der Bevölkerung für regionale, faire und biologisch produzierte Lebensmittel entstanden wieder vermehrt «dezentrale» Ölmühlen, welche durch die Entwicklungen der Industrialisierung ab Mitte des 19. Jahrhunderts weitgehend verdrängt wurden. Heute finden sich wieder vermehrt und erfreulicherweise Ölmühlen auf Landwirtschaftsbetrieben, aber auch in städtischen Umgebungen.

Die Ölmühle Zürcher Oberland ist eine Pionierin des «modernen Ölmüllerns» in der Schweiz. Die Demeter- und BIO-Ölmühle wird seit 1998 von NaturKraftWerke in Aathal-Seegräben bei Uster betrieben. Immer noch von Antonius Conte und seinem kleinen Team. Und immer mit viel Leidenschaft und Hingabe zu Handwerk und Innovation. In der Zeitspanne von nunmehr über 23 Jahren haben wir entsprechend viel Entwicklung durchgemacht und unser vielfältiges Sortiment mit Freude aufgebaut.

Ölmühle Zürcher Oberland c/o Naturkraftwerke, Firmenzuhause und Firmensitz in der Zürcher Oberländer Gemeinde Aathal-Seegräben mit der PLZ 8607

Anfänglich waren es Demeter Leinöl und Demeter Schwarzkümmelöl, die den NaturKraftWerke-Gründer Antonius Conte zum Ölmüllern gebracht haben. Inzwischen bietet die Ölmühle Zürcher Oberland im Shop von NaturKraftWerke über 20 Ölspezialitäten an, von denen – mit einigen wenigen Ausnahmen – alle direkt in Aathal-Seegräben gepresst werden. Unsere Olivenöle und wenige andere Öle werden direkt nach der Ernte in der Anbauregion verarbeitet und später bei uns in Aathal sachgerecht abgefüllt und konfektioniert. Alles immer im Sinne einer «best practice» für das Produkt, für den genüsslichen und bekömmlichen Konsum.

Die Öle der Ölmühle Zürcher Oberland sind gleichzeitig Naturkraftwerke-Pflanzenöle und sind immer nativ (kaltgepresst) und aus den wertvollsten Rohstoffen

Die Ölmühle Zürcher Oberland c/oNaturkraftwerke verzichtet bewusst auf eine Filtrierung der Öle (c/o = care off; unter der Obhut von […])

Die Qualität der Öle beruht auf jahrzehntelanger Erfahrung im Pressen und in der Auswahl und Lagerung von Ölsaat und Samen.

Sowohl die Kaltpressung, wie auch die Abfüllung erfolgt in unseren handwerklich und mit wenigen Maschinen ausgestatteten Produktionsräumen im Zürcher Oberland.

Naturkraftwerke Gündungsgeschichte (ab 1996)

Das ist kein Symbolbild, sonder eine Fotografie des roten Bauwagens, den Antonius Conte auf Rügen bewohnte
Das ist kein Symbolbild, sonder eine Fotografie des Bauwagens, den Antonius Conte auf Rügen bewohnte

Antonius, Gründer von Naturkraftwerke, blickt auf 20 Jahre des Bestehens seines Unternehmens zurück und erzählt, wie alles begann. In seiner Jugend stieß er auf die inspirierenden Worte von H.D. Thoreau in «Walden», die ihn dazu veranlassten, bewusster zu leben. Die Entscheidung, von der hektischen Kunstszene Berlins in die stille Natur Rügens zu ziehen, markierte den Anfang einer bedeutenden Veränderung.

Die eigentliche Geburt von Naturkraftwerke fand im Wald statt, als eine Kunstperformance. Als Künstler und Galerist aus Berlin entschied sich Antonius, in den 90er Jahren in den Wäldern Rügens nach neuen Wegen zu suchen. Die Idee, verfallene Landwirtschaftsgenossenschaften in bioorientierte Unternehmen umzuwandeln, nahm Form an.

Rügen wurde zu Antonius‘ persönlichem Walden. Er erwarb einen seit 50 Jahren unberührten Wald, lebte in einem Bauwagen und fand Nahrung in der unberührten Natur. Trotz der einfachen Lebensweise suchte er den Dialog und gründete den Kunstverein Rügen.

Die ungepflegten Regionen im Nordosten Deutschlands weckten in Antonius eine Leidenschaft für Pflanzen. Verlassene Orte wurden zu Oasen unbeaufsichtigter Natur. Diese Liebe führte ihn zu einer Heilpraktikerausbildung, die schließlich die Grundlage für Naturkraftwerke bildete.

Der Übergang vom Künstler zum Lebensmittelunternehmer war ein natürlicher Prozess. Naturkraftwerke wurde nicht nur durch medizinisches Fachwissen, sondern auch durch Antons tiefe Verbindung zur Natur geprägt. Neben der Gründung des Unternehmens betrieb er eine Naturheilpraxis und verband künstlerische, philosophische, kulinarische und naturwissenschaftliche Aspekte.

Anton betont die philosophische Dimension von Naturkraftwerke, die über bloßes wirtschaftliches Kalkül hinausgeht. Das Unternehmen verbindet Lebenskunst mit ökologischen und sozialen Realitäten, und Anton distanziert sich kritisch vom vorherrschenden neoliberalen Denken. Naturkraftwerke bleibt ein Autorenunternehmen, das Schönheit und Wahrheit mit einer nachhaltigen Lebensweise vereint.

 

Hier geht es zum Download der Firmengeschichte bis 2019 mit Bildern und Texten: NKW_Story_1996-2019_2

Native Pflanzenöle

Natürlich und kaltgepresst: Einzigartige native Öle von der Ölmühle Zürcher Oberland

Unsere nativen Öle mit dem Logo der Ölmühle Zürcher Oberland sind von Natur aus unbehandelt und werden ohne Wärmezufuhr kalt gepresst. Weder die Ausgangsprodukte noch die Öle selbst werden vor- oder nachbehandelt. So bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe sowie der unverwechselbare Geschmack, Geruch und die Farbe unserer einzigartigen Öle erhalten.

In der Ölmühle Zürcher Oberland werden die Naturkraftwerke-Pflanzenöle stets nativ und schonend kaltgepresst, wobei jeder Samen unterschiedliche Anforderungen an den Pressvorgang stellt. Bei der Kaltpressung wird der Samen ohne Erhitzung zerquetscht und gepresst, wobei die Prozesswärme konstant kontrolliert wird, um eine Überhitzung zu vermeiden. Empfindliche Samen mit komplexen Fettsäuremustern, wie beispielsweise Lein- oder Nachtkerzensamen, werden gekühlt und unter Sauerstoff- und Lichtausschluss schonend gepresst, um mögliche unerwünschte Auswirkungen auf die Qualität zu vermeiden.

Unsere frisch gepressten Öle gelangen direkt in Chromstahlfässer, in denen sich die Rückstände vor der Abfüllung in Glasflaschen absetzen können (Sedimentierung). Wir bei Naturkraftwerke setzen bewusst auf die natürliche Sedimentierung und verzichten auf eine Filtrierung der Öle.

Unsere gesamte Produktionskette ist frei von Kunststoffen. Sowohl die Kaltpressung als auch die Abfüllung in Violettglasflaschen oder in andere Flaschen erfolgen in den Produktionsräumen unserer Ölmühle Zürcher Oberland, um höchste Qualitätsstandards zu gewährleisten.

 

Verpackung: Plastikverwendung?

Nachhaltige Verpackung bei Naturkraftwerke: Verzicht auf Kunststoff in der Produktion und im Versand

Naturkraftwerke verfolgt das ambitionierte Ziel, den gesamten Betrieb plastikfrei zu gestalten. Wir sind uns jedoch bewusst, dass dies ein langfristiger Prozess ist, der schrittweise umgesetzt werden muss. Unser Ansatz konzentriert sich daher auf die schrittweise Reduzierung des Kunststoffanteils, indem wir überall dort, wo möglich, auf alternative Materialien umstellen.

Im Rahmen unserer Bemühungen haben wir bereits Maßnahmen ergriffen, um Kunststoff in verschiedenen Bereichen zu minimieren. Beispielsweise haben wir unsere selbstklebenden Brieftaschen beim Versand durch umweltfreundlichere Alternativen ersetzt, während unser Versandklebeband bereits aus Papier besteht. Darüber hinaus verwenden wir für die Polsterung in unseren Versandpaketen seit langem biologisch abbaubares Polstermaterial aus Maisstärke. Dieses Material löst sich in Wasser auf. In Kontakt mit wenig Wasser wird das Material klebrig und es wird zum Kinderspielzeug für Skultpuren oder Lampenschirme usw. Fantasie ahoi!

Ein weiterer bedeutender Schritt ist die Verwendung von Bakelit für die Deckel unserer größeren Braunglas- und Violettglasbehälter (siehe Bakelit). In der Ölproduktion haben wir uns bereits seit einigen Jahren nahezu vollständig von Kunststoffen verabschiedet. Unsere Fässer bestehen aus hochwertigem Edelstahl, ebenso wie die Deckel, Rohre und andere wichtige Bestandteile.